Was ist eine Kernspintomographie?Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist seit den 80er Jahren fester Bestandteil der medizinischen Diagnostik.
Die Kernspintomographie (MRT) ist ein diagnostisches Verfahren, das im Vergleich zur Computertomographie (CT) nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern arbeitet. Dies ermöglicht eine kontrastreiche Darstellung von Weichteilgewebe und Flüssigkeit.
Im Gewebe des menschlichen Körpers befinden sich Wasserstoffatome. Während der Untersuchung wird ein konstantes Magnetfeld erzeugt, das die Wasserstoffatome longitudinal ausrichtet. Gleichzeitig werden Radiowellen durch den Körper gesendet. Diese bewirken, dass die Wasserstoffatome für kurze Zeit im Magnetfeld abgelenkt werden und schwache Radiowellen aussenden, wenn sie wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehren. Die von den Atomen ausgesendeten Radiowellen werden von Antennen aufgefangen und mittels Computertechnik zu Magnetresonanzbildern (MRT-Bilder) umgewandelt.
Die MRT ist völlig schmerzfrei und dauert 15-45 min. Sie ist nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden. Auch Kinder und Schwangere dürfen untersucht werden.
Alle unsere MRT-Untersuchungen, auch Angiographien und MR der weiblichen Brust, werden beim Vorliegen einer gültigen Überweisung von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. |