Was sind Tracer?

Radiopharmaka (auch Tracer genannt) sind Substanzen, die mit einem Radionukleid markiert sind. In der PET werden unter anderem F18 oder C11 verwendet. Mit diesen radioaktiven Isotopen lassen sich Moleküle herstellen, die der Organismus von ihren nichtradioaktiven Pendants nicht unterscheiden kann. 

F18-Fluor-Desoxyglukose (FDG) wird von den Zellen wie Glukose aufgenommen.  Da FDG nach der Phosphorylierung nicht weiterverstoffwechselt wird, findet eine Anreicherung in der Zelle statt. Anhand des Zerfalls von F18 und der Verteilung von FDG im Körper kann man den erhöhten Glukosestoffwechsel im Gewebe erkennen. Dies ist für die frühzeitige Diagnose von Krebserkrankungen, die durch einen erhöhten Zuckerstoffwechsel in den Zellen gekennzeichnet sind, von Vorteil.  

Die Radiopharmaka, die bei der PET zum Einsatz kommen, haben extrem kurze Halbwertszeiten. Sie liegen zwischen zwei Stunden und wenigen Minuten. Das bedeutet, dass nach spätestens 110 Minuten nur noch die Hälfte der ursprünglich injizierten Radioaktivität im Körper vorhanden ist, nach 220 Minuten nur noch ein Viertel, nach 330 Minuten ein Achtel und so fort. Ein erheblicher Anteil der Radioaktivität wird außerdem mit dem Urin ausgeschieden. Der Tracer hat für den Organismus keine Nebenwirkungen, da er nur in sehr geringen Konzentrationen eingesetzt wird. 

Was ist PET/CT? 
Wie läuft eine PET/CT-Untersuchung ab? 
Was sind Tracer? 
Belastet PET/CT den Körper? 
Warum PET/CT für die Tumorbehandlung? 
Wie melde ich mich zur PET/CT-Untersuchung an? 
Übernehmen die Kassen die Kosten einer PET/CT? 
Wichtige Hinweise für die PET/CT-Untersuchung