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		<title>radiologen-konstanz.de: Blog</title>
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		<description>Latest news from example.com</description>
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			<title>radiologen-konstanz.de: Blog</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 17:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mammographiescreening in voller Fahrt</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/mammographiescreening-in-voller-fahrt.html</link>
			<description>Das deutsche Screening-Mammographieprogramm ist seit 2009 flächendeckend im Vollausbau. In der SE...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Es gibt deutschlandweit 94 <i>Screeningeinheiten</i>. Die ersten fingen 2005 an; jede SE versorgt ungefähr 200.000 Frauen im anspruchberechtigten Alter 50-69 Jahre. Alle Kennzahlen der gemeinsamen europäischen Leitlinie sind eingehalten: z.B. ist die <i>Wiedereinbestellrate</i> (Anteil der Frauen, die zur <i>Abklärung</i> nochmals ins Screeningzentrum gerufen werden) 5.3 % (Leitlinie: höchstens 7 %); die Zahl der in-situ-Karzinome (= sehr gut heilbare Frühformen) 19.8 % (Leitlinie: mindestens 15 %); der Anteil der Karzinome unter 11 mm 30.8 % (Leitlinie: mindestens 25%); und so fort. Das heißt, alle Ziele sind erreicht außer zweien:<br /><br />Erstens ist die <b>Teilnahmerate</b> im Bundesdurchschnitt 54 % und liegt damit deutlich unter der europäischen Vorgabe von 70 %. Andererseits gibt es kaum Staaten, die diese sportliche Ziel wirklich erreicht haben (z.B. Frankreich 46 %, Italien 60 %, EU-gesamt 64 %); realistisch für ein auf absoluter Freiwilligkeit und ausgewogener Aufklärung basierendes System wie unseres dürften eher eine 60 % Akzeptanz und Teilnahme sein.<br /><br />Zweitens gibt es noch keine Bestätigung, dass das Hauptziel wie geplant erreicht werden wird: die <b>Sterblichkeit der Brustkrebspatientinnen durch unser Screening um 30 % zu senken</b>. Das kann frühestens zehn Jahre nach Programmbeginn, also ca. 2015 statistisch nachgewiesen werden. Immer wieder wird es in Frage gestellt. Fakt bleibt aber: in Schweden und Großbritannien hat es funktioniert! (<link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK36392/ - external-link-new-window "Synopsis der Daten durch die U.S. Preventive Task Force, 2009">Quelle</link>)<br /><br />Unsere vorläufigen Erfahrungen sind Folgende: Wenn wir 2000 Frauen einladen, kommen 1000 zum Screening. Davon bestellen wir etwa 50 zur Abklärung ins Screeningzentrum, und dort finden die projektverantwortlichen Ärzte sieben bis acht Karzinome (in der ersten Runde, später werden es weniger). Das sind dreimal mehr als vor dem Screeningprogramm, und die Tumoren sind zu drei Vierteln noch nicht metastasiert. Deshalb können die meisten Operationen heute die Brust erhalten, und es gibt weniger Chemotherapien. Die betroffenen Frauen werden zur Behandlung ausschliesslich in zertifizierte Brustzentren überwiesen. Das wird die Ergebnisse sowohl kosmetisch, als auch was die Heilung betrifft, nochmals verbessern. 
An dieser Stelle herzlichen Dank an <link http://www.radiologen-konstanz.de/wir-ueber-uns/aktuelle-meldungen/aktuelles-detail/article/gerlinde-kretschmann-uebernimmt-schirmherrschaft.html - external-link-new-window "Aktuelle Meldung zur Schirmherrschaft von G. Kretschmann">Gerlinde Kretschmann</link>, die seit einigen Monaten die Schirmherrschaft über das Screeningprogramm im Ländle übernommen hat!<br /><br />Weitere Informationen gibt es unter <link http://www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de/ - external-link-new-window "Kooperationsgemeinschaft, unser aller Boss in Berlin">www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de</link> (für Ärzte) und&nbsp; <link http://www.mammo-programm.de/ - external-link-new-window "Kooperationsgemeinschaft, allgemeinverständlich">www.mammo-programm.de</link> Informationen (für alle Interessierten), und <link http://www.mammascreen-bw.de/ - external-link-new-window "Zentrale Stelle Baden-Württemberg">www.mammascreen-bw.de</link> (KV Baden-Württemberg, hier können auch Termine vereinbart werden). Eine sehr ausführliche, verständliche Broschüre kann man <link http://www.mammo-programm.de/cms_upload/fck-userfies/file/Broschuere_MammoScreening_2009.pdf - external-link-new-window "Info-Broschüre für Frauen, 24 Seiten (PDF)">hier</link> herunterladen (PDF).
Für die FrauenärztInnen noch ein Tipp: Sie können an den <i>postoperativen multidisziplinären Fallkonferenzen</i> (EBM 01758) zu Ihren Patientinnen ab Juli auch <i>telefonisch</i> teilnehmen, Ihre persönliche Anwesenheit in Tuttlingen ist nicht mehr erforderlich.]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Jede sechste Krebserkrankung weltweit wird von Mikroben verursacht</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/jede-sechste-krebserkrankung-weltweit-wird-von-mikroben-verursacht.html</link>
			<description>...und in den armen Ländern noch viel mehr! - Nach einer aktuellen Veröffentlichung der IARC wurden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) <b>IARC</b> ist die <link http://www.iarc.fr/ - external-link-new-window www.iarc.fr>International Agency for Research on Cancer</link>, eine Organisation der <b>WHO</b> mit Sitz in Lyon und ca. 300 Mitarbeitern. Der überall referenzierte Artikel im &quot;Lancet&quot;: De Martel C, Ferlay J, et al. ist hier: <link http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2812%2970137-7/abstract - external-link-new-window "Abstract und Paywall des Lancet">Global burden of cancers attributable to infections in 2008: a review and synthetic analysis.</link> The Lancet Oncology, 9 May 2012, doi:10.1016/S1470-2045(12)70137-7).&nbsp;
Die Arbeit von de Martel und ihren Kollegen besagt, dass in den <i>unterentwickelten Ländern</i> noch wesentlich mehr Krebsfälle (in Zentralafrika z.B. über 30 %) durch Infektionen verursacht oder mitverursacht werden. 
Es sind vor allem Hepatitisviren, Papillomaviren, Schistosomen, und Helicobacter - alles Erkrankungen, für die es wirksame Impfungen oder Therapien gibt. Es geht also jetzt darum, diesen Ländern moderne (und teure) Impfungen auf breiter Basis zugänglich zu machen. Die Forschungsarbeiten der IARC werden von <link http://www.gatesfoundation.org/global-health/Pages/overview.aspx - external-link-new-window "Gates Foundation: Global Health Program">Bill &amp; Melinda Gates</link> finanziert. 
Die erste Veröffentlichung über krebserzeugende Mikroben stammt übrigens aus dem <link http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Peyton_Rous - external-link-new-window "Wikipedia über Peyton Rous">Jahr 1911</link>. Seither rätselt die Wissenschaft über den Mechanismus, wie die Viren und sonstigen Infekterreger das machen. Der <link http://www.tumorvirology.pitt.edu/lab%20pubs/nrc2961.pdf - external-link-new-window "Moore PS, Chang Y: Why do viruses cause cancer? Highlights of the first century of human tumour virology. Nature Reviews Cancer 10, 878-889 (December 2010), doi:10.1038/nrc2961 (PDF)">derzeitige Stand</link> ist, dass sie das Erbgut der infizierten Zellen so verändern, dass <i>Onkoproteine</i> erzeugt werden, die in einem von vielleicht zwei Dutzend <i>Signalwegen</i> eingreifen, die die Funktionen der Zelle steuern. Damit eine Zelle zur Krebszelle wird, müssen mindestens fünf oder sechs solche Signalwege gestört sein; deshalb erkrankt auch nicht jeder infizierte Mensch an Krebs. 
Schön ist, dass der Lancet-Artikel zwar hinter der branchenüblichen $31.50-Paywall liegt, die ihm zugrundeliegenden weltweiten Krebsregisterdaten aber auf der <link http://globocan.iarc.fr/ - external-link-new-window "Webinterface der GLOBOCAN-Datenbank">Webseite der IARC frei durchsucht</link> werden können, beispielsweise lassen sich die Neuerkrankungsraten vom Magenkrebs auf der Weltkarte visualisieren. (Wußten Sie, dass Magenkrebs in Zentralasien achtmal häufiger ist als in der Schweiz?)
Und noch schöner ist, dass auch die detaillierten Auswertungen der IARC - die ja schon mit internationalen Steuergeldern und dem Vermögen des ehemaligen Microsoft-CEOs bezahlt wurden - im Netz frei gelesen werden können, z.B. der 500 Seiten starke <link http://www.iarc.fr/en/publications/pdfs-online/wcr/index.php - external-link-new-window "Downloadseite der Word Cancer Reports der IARC">World Cancer Report 2008</link>, gewissermassen die Langfassung des Lancet-Papers - beantwortet mehr Fragen über Krebsepidemiologie, als mir einfallen würden.]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 22:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschlechterlücke durch radioaktive Strahlung?</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/geschlechterluecke-durch-radioaktive-strahlung.html</link>
			<description>Verschiebt radioaktive Strahlung im Niedrigstdosisbereich, wie sie weltweit durch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Das würde bedeuten, dass die Wirkung von ionisierender Strahlung auf das menschliche Erbgut um drei Größenordnungen stärker ist als bisher angenommen; die UNSCEAR- und ICRP-Veröffentlichungen wären grob falsch und unterschätzten die Gefahr um das Tausendfache.<br /><br />Vor einigen Tagen griffen die Medien eine <link http://www.duh.de/3271+M56012ede9f7.html - external-link-new-window "Pressemitteilung der DUH">Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe</link> auf, die ihrerseits&nbsp; eine Gruppe deutscher Epidemiologen zitiert: Es werden dort, wo solche Strahlungsquellen existieren, etwa in der Umgebung von Tschernobyl oder Gorleben, tendenziell weniger Mädchen geboren. Dies sei, möglicherweise die Folge einer Schädigung der Erbsubstanz auf den X-Chromosomen, die weibliche Embryonen stärker treffe als männliche. 
Das <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21336635 - external-link-new-window "PubMed-Link Scherb/Voigt 2011">zugehörige Paper</link> ist bereits vor einem Jahr in der Zeitschrift ''Environmental science and pollution research international'' erschienen und stammt von den Biostatistikern Hagen Scherb und Kristina Voigt vom <i>Helmholtz-Zentrum München</i> (Scherb H, Voigt K. The human sex odds at birth after the atmospheric atomic bomb tests, after Chernobyl, and in the vicinity of nuclear facilities. Environ Sci Pollut Res Int. 2011 Jun;18(5):697-707).<br /><br />Trotz der renommierten Quelle stiess das Paper bei Fachleuten auf einhellige Ablehnung (z.B. <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22076251 - external-link-new-window "PubMed-Link Krämer">Walter Krämer</link>, <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22327606 - external-link-new-window "PubMed-Link Bochud">Francois Bochud</link>, <link http://www.bag.admin.ch/ksr-cpr/04320/04356/04835/index.html?lang=de - external-link-new-window "Seite mit Stellungnahmen des BfS der Schweiz (PDFs)">Bundesamt für Strahlenschutz</link> der Schweiz). Zusammengefaßt: Die Daten stützten Scherbs und Voigts&nbsp; Interpretation nicht, insbesondere lägen alle beobachteten Veränderungen des Geschlechtsverhältnisses innerhalb der natürlichen Schwankungsbreite.
Es sieht wirklich so aus, als ob die Autoren lineare Fits in die Datenwolken der verschiedenen Länder/Regionen gezeichnet und erst dann zu den Trends passende Strahlenereignisse gesucht haben (sogenanntes <link http://en.wikipedia.org/wiki/Data_dredging - external-link-new-window "Wikipedia über data-fishing (engl.)">data-fishing</link>). Wenn das stimmt, wären ihre Ergebnisse tatsächlich wertlos. <br /><br />Beispielsweise korreliert der Jungenüberschuß in den USA nicht besonders gut mit dem Fallout von überirdischen Atombombenversuchen (siehe <b>Abb.</b>). Nach dem Teststopp 1963 sinken die Konzentrationen der Radionuklide in der Atmosphäre, der Jungenüberschuß jedoch nicht; im Gegenteil nimmt er noch einige Jahre lang zu. Scherb und Voigt erwähnen also eine “gewisse Verzögerung” (''a certain delay''), mit der der Teststopp genutzt habe. - Merkwürdig ist nur, dass die Mädchenlücke in Russland genau ab dem Katastrophenjahr 1986 auftaucht, ohne jede Verzögerung. 
Das wirkt auf mich tatsächlich&nbsp;arbiträr und reduziert die Glaubwürdigkeit von Scherbs und Voigts Kernaussage immens. 
[Grafiken: Krämer 2011, <link http://en.wikipedia.org/wiki/File:Radiocarbon_bomb_spike.svg - external-link-new-window "Grafik bei Wikipedia">Hokanomono/Wikipedia</link>]]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 21:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Aufruhr im Labor: die wenigsten präklinischen Krebsstudien sind reproduzierbar</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/aufruhr-im-labor-die-wenigsten-praeklinischen-krebsstudien-sind-reproduzierbar.html</link>
			<description>Ein Bericht zweier Fachleute in der Zeitschrift &quot;Nature&quot; bringt die Onkologie in Erklärungsnot:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Präklinische Studien prüfen neue Wirkstoffe in der Regel an Kulturen von Krebszellen in Petrischalen, oder an kleinen Versuchstieren wie Ratten oder Mäusen.&nbsp;Die Versuchsberichte&nbsp;erscheinen jährlich zu Hunderten in den Fachzeitschriften oder werden auf unseren Kongressen präsentiert. 
C. Glenn Begley, früherer Forschungschef des kalifornischen Biotech-Pharmaunternehmens Amgen (stellt u.a. <i>Neupogen</i> her) hatte viele solche Versuchsbeschreibungen in seinen Labors nachkochen lassen, um mögliche&nbsp;künftige Medikamente zu identifizieren. Sein Koautor Lee Ellis ist leitender Krebschirurg am <i>MD Anderson Cancer Center</i> in Houston.
<link http://www.nature.com/nature/journal/v483/n7391/full/483531a.html - external-link-new-window "Begley CG, Ellis LM: Drug development: Raise standards for preclinical cancer research. Nature 483 (29.3.12), 531–533. doi:10.1038/483531a">Die Amgen-Wissenschaftler konnten von 53 veröffentlichten Studien nur sechs reproduzieren</link>. Ellis und Begley ziehen daraus den Schluss, dass das akademische System die Autoren ermutige, zu schnell und zu viel zu publizieren, und sie fordern höhere Qualitätskriterien bei der Veröffentlichung.
Zum gleichen Ergebnis kam <link http://www.newsdaily.com/stories/bre82r12p-us-cancer/ - external-link-new-window "newsdaily.com 28.3.12: In cancer science, many "discoveries">2011 auch das Pharmaunternehmen Bayer</link>.
Das ist schon etwas peinlich für die Grundlagenforscher und für die ganze Krebsmedizin. Man könnte zwar vermuten, dass die Labors von Amgen einfach zu schlecht sind, um die oft komplizierten Zell- und Tierversuche erfolgreich nachzustellen. Oder es liegt, wie Begley schreibt, an den falschen Anreizen für Wissenschaftler, schnell und oft zu publizieren und dabei immer möglichst hohe Erwartungen zu schüren, um Geldgeber und Universitätsgremien von ihrer Arbeit zu überzeugen.
Andererseits wissen wir doch schon lange, dass die Grundlagenforschung uns nur sehr selten wirklich neue Medikamente beschert: <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12727585 - external-link-new-window "Crowley WF Jr.: Translation of basic research into useful treatments: how often does it occur? Am J Med. 2003 Apr 15;114(6):503-5. PMID:12727585">Von 25000 Artikeln in namhaften Zeitschriften aus den Jahren 1979-83 veranlassten nur 100 eine klinische Studie</link> und nur eine einzige neue nützliche Wirkstoffklasse wurde gefunden (die ACE-Hemmer). 
Es ist&nbsp;nach meiner Auffassung&nbsp;ein systematisches Problem und wird nicht gelöst, wenn&nbsp;Journals und Dekane&nbsp;nur besser aufpassen (<i>trying harder is not an option</i>). Vielmehr&nbsp;sollten wir akzeptieren, <link http://www.sciencebasedmedicine.org/index.php/the-complexity-of-cancer/ - external-link-new-window "David Gorski, 2010 (Blog): The complexity of cancer: A science-based view.">dass Krebs die komplizierteste Erkrankung der Welt ist</link>. 
Wenn Sie unerschrocken sind und den Unterschied zwischen einer monokausalen Krebstheorie wie der von <i>Hulda Clark</i> und der modernen Zellbiochemie noch nicht kennen, dann klicken Sie einmal auf <link http://www.nature.com/nrc/posters/subpathways/index.html>http://www.nature.com/nrc/posters/subpathways/index.html</link> (zehn Jahre alt) oder <link http://cancer.cellmap.org/cellmap/>http://cancer.cellmap.org/cellmap/</link> (aktuell)!
Substanzen, die gegen Zellkulturen und Mäusetumoren wirken, helfen noch lange nicht beim Menschen, und selbst erfolgreiche Phase-I-Studien (= Anwendungen bei einzelnen Versuchspersonen) heissen noch lange nicht, dass das getestete Medikament auch die weiteren Hürden bis zur Marktreife passieren wird: tatsächlich <link http://www.nature.com/nrclinonc/journal/v8/n4/full/nrclinonc.2011.34.html - external-link-new-window "Hutchinson L, Kirk R: Editorial: High drug attrition rates—where are we going wrong? Nature Reviews Clinical Oncology 8, 189-190 (April 2011). doi:10.1038/nrclinonc.2011.34">schafft es nur jedes 20. Präparat bis in die Apotheken</link>.
Wissenschaftler, Journalisten, und nicht zuletzt auch die Verantwortlichen für die Forschungsgelder müssen sich bewußt sein, dass a) nur wenige Ergebnisse aus dem Forschungslabor anderswo reproduzierbar sind, dass b) von den reproduzierten Ergebnissen die meisten nicht auf den Menschen übertragbar sind, und dass c) von den beim Menschen eingesetzten Substanzen nur ein kleiner Bruchteil sich als wirklich nützlich erweisen wird. 
Und dennoch glaube ich, dass wir im nächsten Jahrzehnt größere Fortschritte in der Therapie des Krebses sehen werden als in allen Jahrhunderten zuvor. ]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Buchempfehlung: Der König aller Krankheiten</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/buchempfehlung-der-koenig-aller-krankheiten.html</link>
			<description>Siddhartha Mukherjee gewann mit seiner &quot;Biographie des Krebses&quot; 2011 den Pulitzerpreis; nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Beeindruckend ist vor allem das immense Wissen des 42jährigen Onkologen über die jüngere und jüngste Wissenschaftsgeschichte in seinem Fachgebiet, der <i>internistischen Onkologie</i>, seit dem Jahr 1947, in dem <i>Sidney Farber</i> das Aminopterin einführte, bis zu den <i>small molecules</i> und spezifischen Antikörpern des letzten Jahrzehnts. So etwas kann man sonst nirgendwo nachlesen, Mukherjee hat es erarbeitet in zahllosen Reisen und Interviews mit den noch lebenden Wissenschaftlern, Ärzten, und Patienten. <br /><br />Die Geschichte wird chronologisch erzählt mit vielen Vor- und Rückgriffen, um beim Leser nach und nach auch eine systematische Kenntnis über die aktuelle Theorie der Krebszelle aufzubauen. Sie enthält viele <i>home stories</i> und Vignetten zur Persönlichkeit der Forscher und der Betroffenen... ähnelt darin Vorläufern wie Thorwalds &quot;Jahrhundert der Chirurgen&quot;, ohne aber deren unangenehme Hagiographie zu imitieren. Im Gegenteil beschreibt Mukherjee auch die Schattenseiten und Tiefpunkte der Medizin, wie etwa <i>Halstedts</i> sinnlos radikale Operationstechniken oder <i>Bezwodas</i> gefälschte Erfolge der Hochdosis-Chemotherapie. <br /><br />Die Kapitelfolge könnte etwas klarer strukturiert und benannt sein, die Epigraphe wirken auf mich übertrieben eingesetzt, die Bebilderung ist sehr spärlich, aber das sind unwesentliche Details. Für medizinische Laien entsteht jedenfalls ein farbenfrohes Bild des Wissenschaftsbetriebes und der (US-amerikanischen) Wissenschaftspolitik im 20. Jahrhundert. Auch Fachleuten werden viele Details neu sein - nicht jeder klinische Onkologe kennt die Laskeriten oder weiß auf Anhieb, wofür das &quot;neu&quot; in der Bezeichnung des Brustkrebs-Onkogens Her2/neu steht.<br /><br />Weniger informativ bleibt das Buch bei der historischen und modernen Chirurgie, die meist nur beleuchtet wird, wenn sie als Kritiker und Gegner der Chemotherapie auftritt. Strahlentherapie und Psychoonkologie, beides Standpfeiler jeder modernen Krebstherapie, werden überhaupt nur flüchtig gestreift. Das ist schade, tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch, denn Mukherjee entschädigt durch tiefe und persönliche Einblicke in das Erleben seiner Patienten. 
Dieses Werk sollte in keinem onkologischen Zentrum fehlen - weder in der Ärzte-, noch in der Patientenbibliothek. <link http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Siddhartha_Mukherjee_Der_Koenig_aller_Krankheiten/10728 - external-link-new-window "Seite im Dumont-Verlag">Siddhartha Mukherjee: Der König aller Krankheiten.</link> Dumont 2012. 670 Seiten Hardcover, 26.- Euro. ISBN 978-3-8321-9644-8 ]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 14:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Was geschah in Tschernobyl wirklich ?</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/was-geschah-in-tschernobyl-wirklich.html</link>
			<description>(R. Klepper) Die sogenannte &quot;starke Kernkraft&quot;, die alle Bestandteile der Atomkerne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(R. Klepper) Die sogenannte &quot;starke Kernkraft&quot;, die alle Bestandteile der Atomkerne zusammenhält, läßt sich zur Energiegewinnung für den Menschen nutzen. Die dazu nötige Maschine &quot;Kernkraftwerk&quot; birgt aber Risiken, wie sie bei der Tschernobyl-Katastrophe erfahrbar wurden. Im folgenden <link fileadmin/eigene_dateien/pdf/Handout_Tschernobyl2011.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Aufsatz</link> wird die Arbeitsweise und das Gefahrenpotential der verschiedenen Kraftwerkstypen besprochen. Es wird gezeigt, dass der Tschernobylreaktor auf hohe Wirtschaflichkeit und wenig Sicherheit konzipiert war. Die Wahl des Moderators &quot;Graphit&quot; und die Geometrie der Steuerstäbe zeigen dies eindeutig und erschrecklich.]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Gehen die Deutschen zu oft zum Arzt?</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/gehen-die-deutschen-zu-oft-zum-arzt.html</link>
			<description>Vorgestern ging die Frage durch die Presse, ob die 2004 eingeführte Praxisgebühr zu Einsparungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Die <link http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_03/2012_136/02.html - external-link-new-window "Pressemitteilung des Bundestages">Pressemitteilung</link> fasst es knapp zusammen: im Jahr 2007 habe es&nbsp;durchschnittlich 17 Arztkontakte pro GKV-Versicherten gegeben. in Sechstel der Patienten, d.h. alte und chronisch kranke Menschen, nahmen dabei 50% aller Arztkontakte in Anspruch. Ein Viertel der Kassenmitglieder gehe bis zu 4 Mal im Jahr zum Arzt, ein zweites Viertel komme auf höchstens 10 und ein drittes Viertel auf max. 22 Besuche. Das letzte Viertel habe pro Jahr durchschnittlich 40 Arztbesuche. 
Demnach hat die <b>Praxisgebühr</b> also gar nichts bewirkt außer Bürokratie.
Die dezidierte Meinung der Ärzteschaft zum an uns delegierten Inkasso der Kassen brauche ich hier wohl nicht wiederzugeben...
Die ausführliche <i><link http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/087/1708774.pdf - external-link-new-window "Bundestagsdrucksache, PDF">Antwort der Bundesregierung vom 29.2.12 auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</link></i>, Bundestagsdrucksache 17/8646, erklärt das genauer und nimmt auch auf eine <link http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/2614_1704332.pdf - external-link-new-window "Beantwortung vom 20.12.1o einer Großen Anfrage der Fraktion DIE LINKE", Bundestagsdrucksache 17/4332 (PDF)">ältere Antwort</link> Bezug. Quelle&nbsp;der Daten sei eine Stichprobe des <i>Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung:</i> <link http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/ziva_docs/ID_14_Dok1_Bericht.pdf - external-link-new-window "Bericht des ZI "Arztkontakte">Arztkontakte im Jahr 2007</link>. 
Für mich ist beim Lesen dieser Dokumente besonders bemerkenswert: <b>Amtliche Statistiken</b> über die Zahl und den Anlass von Arztbesuchen gibt es überhaupt nicht, obwohl wir seit Jahren einen Wust von Meldedaten an die KV senden.
Das Regierungshandeln stüzt sich nur auf inoffizielle Studien aus verschiedenen Quellen, z.B. das ZI oder die Bertelsmann-Stiftung. Der Effekt der Praxisgebühr war demzufolge minimal. Insgesamt sei die Zahl der Arztbesuche nur in den Jahren 2004 und 2005 um ca. 10 % gesunken, seither haben sich die Zahlen aber erholt.
Im internationalen Vergleich soll man statt Arztbesuchen &quot;Konsultationen&quot; (Behandlungsfälle) zählen. Nach Erhebungen der OECD <br />seien es in Deutschland&nbsp; 8.5 Behandlungsfälle pro Einwohner und Jahr (OECD-Durchschnitt 6.5); wir liegen also im oberen Drittel der Mitgliedsstaaten. Die Zahlen, die ich auf der&nbsp;OECD-Seite &quot;<link http://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/health-at-a-glance-2011_health_glance-2011-en - external-link-new-window "OECD-Gesundheitsbericht 2011">Gesundheit auf einen Blick&quot; 2011</link> gefunden habe, sind ein bißchen anders (8.2 bzw. 6.5 <i>Consultations</i> pro Einwohner); vielleicht bezieht sich die Bundesregierung auf eine andere Veröffentlichung. 
Vielleicht steigt die Anzahl der Konsultationen über die Jahre langsam an. <link http://browse.oecdbookshop.org/oecd/pdfs/free/8107055e.pdf - external-link-new-window ""Gesundheit auf einen Blick">2007</link> waren es noch 7.0 Konsultationen pro Jahr, jetzt mehr als 8. Die Statistiken sind schwer zu vergleichen und zu interpretieren. Sicher ist nur, dass eine merkbare Abnahme der Patienten mit der Praxisgebühr nicht eingetreten ist - genau wie wir es in unseren Praxen täglich beobachten.]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 18:12:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>100 Jahre nach Isaac Adler: Gute Nachrichten über das Rauchen</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/100-jahre-nach-isaac-adler-gute-nachrichten-ueber-das-rauchen.html</link>
			<description>1912 veröffentlichte der New Yorker Arzt Isaac Adler (1849-1918) seine Monographie &quot;Primary...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) Der Zusammenhang zwischen <i>Tabakrauch</i> und <i>Lungenkrebs</i> (und weiteren tödlichen Krankheiten) ist allgemein anerkannt, wohl besser abgesichert als jedes andere Krankheitsrisiko überhaupt. Und endlich, nach jahrzehntelanger Betäubung durch die Propaganda der Zigarettenindustrie, haben es auch die Regierungen gelernt: <i>Rauchverbote</i> wurden erlassen, in Deutschland 2007-2008 zumindest für Gaststätten und andere öffentliche Räume. <br /><br />Solche Rauchverbote schränken die persönliche Freiheit ein und sind deshalb in der Gesellschaft umstritten. Aber es kann nicht bezweifelt werden, dass sie die Gesundheit fördern.<link https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/gesu/doi/10.1055/s-0028-1124108 - external-link-new-window https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/gesu/doi/10.1055/s-0028-1124108> Acht Studien</link> aus USA, Kanada und Italien zeigen einen signifikanten Rückgang der Herzinfarkte seit Beginn der Rauchverbote in diesen Ländern. <br /><br />Nun wurden auch Daten aus Deutschland veröffentlicht (<link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=22350716 - external-link-new-window Pubmed-Link>Sargent et al.: &quot;Smoking restrictions and hospitalization for acute coronary events in Germany.&quot; Clin Res Cardiol. 2012;101(3):227-35)</link>, die das bestätigen: Ein Jahr nach Einführung der Rauchverbote sank die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen Angina pectoris um 13 %, und wegen Herzinfarkt um 9 %. (Grundgesamtheit der Studie waren ca. 3,7 Mio Versicherte der DAK.)<br /><br />Großartig! Alle unsere medizinischen Verbesserungen bei der Behandlung von tabakassoziierten Erkrankungen verblassen hinter diesem Erfolg. Und eine weitere gute Nachricht ist, dass der Anteil der Raucher an den Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren von 27,5 % im Jahr 2001 auf 12,9 % im Jahr 2010 zurückgegangen ist, laut dem <link http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Service/Publikationen/Drogen_und_Suchtbericht_2011_110517_Drogenbeauftragte.pdf - external-link-new-window "Drogen- und Suchtbericht 2011 (PDF)">Drogenbericht der Bundesregierung</link> von 2011. ]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 11:38:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Phasenkontrast-Röntgen</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/phasenkontrast-roentgen.html</link>
			<description>Konventionelle Röntgengeräte, auch Computertomographen, erfassen nur die Schwächung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(P. Köhler) - &quot;<i>Bild der Wissenschaft</i>&quot; <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/307204.html - external-link-new-window ""Scharfer Blick in den Körper", Bild der Wissenschaft 22.09.2009">erklärt anschaulich</link>, wie die Phasenkontrastbildgebung mithilfe von mehreren Phasenfiltern (feine Gitter aus Gold) funktionieren könnte. Die ETH Zürich hat hier eine großartige <link http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/100811_Roentgenverfahren_su - external-link-new-window ""Weiterentwickeltes Röntgenverfahren", ETH Zürich, 11.8.10">Röntgenaufnahme eines Rattengehirns</link> veröffentlicht, gewissermassen &quot;Proof of Concept&quot; der Methode.
Das Problem dabei ist, dass unsere medizinischen Röntgenröhren im Gegensatz zu den Synchotronen der Physiker keine kohärenten, in der Phase gleichgerichteten Strahlen abgeben, sondern einen nach Phase und Quantenenergie ungleichmäßigen Brei, den man erst bearbeiten muss, bevor er auf den Patienten gerichtet werden kann. Das hinzubekommen und zur Anwendungsreife zu entwickeln ist die Aufgabe der Technikkonzerne wie <i>Siemens Healthcare</i> aus Erlangen. <br /><br />Wer hat's erfunden? Die Schweizer! - vom schweizerischen <i>Paul-Scherrer-Institut</i> im Aargau? Es gibt im Paul-Scherrer-Institut bereits einen <link http://www.frauenheilkunde-aktuell.ch/frauenheilkunde-d/PDF-Ordner-FHA-Frauenheilkunde-aktuell/Frauenheilkunde-Aktuell-Ausgabe-11-04/FHA-Artikel-Roentgen-Phasenkontrast-Mammographie.pdf - external-link-new-window "Nik Hauser, Senologie up-to-date 20.4.11: "Innovation in der Mamma-Diagnostik: Die Röntgen-Phasenkontrast-Mammographie" (PDF)">Mammographie-Prototypen</link>, der an herausoperiertem Brusttumorgewebe getestet wurde.
Oder waren die <link http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12766294 - external-link-new-window "Takeda T, Yoneyama A, et al.: "Phase-contrast x-ray imaging with x-ray interferometer for medical applications." Igaku Butsuri 2002;22(1):30-7">Japaner</link> wieder einmal schneller?
Wie dem auch sei:&nbsp;Falls es gelingt, wäre das eine Revolution der radiologischen Bildgebung. In Deutschland ist die <i>TU München</i> an der Sache dran. Kürzlich sendeten Siemens und die Münchner Radiologen nochmals ermutigende <link http://yellowmed.com/de/nachricht/medizintechnik/phasenkontrast-roentgen-auf-dem-weg-zur-klinischen-anwendung/ - external-link-new-window ""Phasenkontrast-Röntgen auf dem Weg zur klinischen Anwendung." Pressemitteilung des 1. Interdisziplinären Europäischen Symposium zur biomedizinischen Anwendung der Phasenkontrast-Bildgebung, 6.2.12">Signale</link>. Wir sind gespannt, was draus wird und hoffen auf neue Informationen beim kommenden Röntgenkongreß in Hamburg!]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 18:12:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Der Tanz der Elektronen</title>
			<link>http://www.radiologen-konstanz.de/blog/blog-detail/article/der-tanz-der-elektronen.html</link>
			<description>Wer sich mit einem Radiogerät die Zeit vertreibt, weiß, dass er unter vielen Programmen wählen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(R. Klepper) <i>Rundfunkstrahlen</i> bestehen genauso wie unser Licht aus einzelnen Teilchen, die in ungeheuer großer Zahl unsere Welt durchdringen. Die Energie der einzelnen Rundfunkteilchen ist etwa 1 Million mal kleiner als die eines Lichtteilchens. Ansonsten gilt, was für alle Strahlungsteilchen gilt: sie sind <b>Einzelgänger</b>, die sich niemals mit anderen&nbsp; Teilchen zusammentun. Sie leben nur für sich, indem sie ihre elektrische Energie in magnetische Energie umwandeln, und diese wieder in elektrische Energie, und das periodisch beliebig weiter. 
Diese Periodizität lässt sich mit den Begriffen <i>Frequenz</i> und <i>Wellenlänge </i>näher beschreiben. Ansonsten wirken die Teilchen nur durch Vernichtung ihrer selbst in einem einzigen Akt, sie können ihre <i>Energie</i> nicht teilweise abgeben oder irgendwie Energie dazupacken. In der Radioantenne wird jedes eintreffende Rundfunkteilchen vernichtet und seine Energie in eine periodische Bewegung eines einzigen Elektrons umgewandelt. 
Die Vielzahl der Rundfunkteilchen aller Radiosender bringt in der Radioantenne die entsprechende Vielzahl an Elektronen zum Tanzen: Die einen tanzen „SWR1“bei einer Frequenz von 93 MHz; die anderen „Radio7“ bei 102,5 MHz u.s.w.. Der Empfangsschwingkreis im Radio wählt lediglich eine Tanzgruppe aus dieser Fülle aus, die anderen werden unterdrückt. &nbsp; 
Wer mehr wissen möchte, kann im Internet unter „<link http://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz - external-link-new-window "Wikipedia über Plancksches Strahlungsgesetz">Plancksches Strahlungsgesetz</link>“, „<link http://de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt - external-link-new-window "Wikipedia über Einsteins photoelektrischen Effekt">Einsteins photoelektrischer Effekt</link>“, „<link http://de.wikipedia.org/wiki/Photon - external-link-new-window "Wikipediaartikel zum Photon">Photon</link>“ oder „<link http://de.wikipedia.org/wiki/Boson - external-link-new-window "Wikipediaartikel über das Boson">Boson</link>“ nachschlagen. &nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Blog Einträge</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 12:49:00 +0100</pubDate>
			
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