30% der Frauen, die im Alter zwischen 50 und 70 Jahren an Brustkrebs gestorben sind, könnten noch leben, wenn ihre Brustkrebserkrankung durch eine Mammographie früher festgestellt worden wäre. Dies setzt jedoch voraus, dass eine regelmäßige Mammographie als Brustkrebsvorsorgeuntersuchung durchgeführt wird.
Heute ist Brustkrebs der am häufigste zum Tode führende Tumor einer Frau. In Deutschland ist jede 13. Frau in ihrem Leben davon betroffen. Die einzige wirksame Möglichkeit ist die Früherkennung. Je eher die Erkrankung erkannt wird, desto besser die Heilungschancen.
Unsere Praxis betreibt eine zertifizierte Mammographieeinheit für den Bezirk Süd-Württemberg mit Zentrum in Tuttlingen (programmverantwortliche Ärzte: Dr. Auer, Dr. Diergarten). Das Mammographie-Screening als Programm zur Brustkrebsvorsorge wird von allen Krankenkassen gefördert. Erklärtes Ziel ist es, mit einer aktiven Brustkrebsvorsorge einen möglichen Brustkrebs im frühen Stadium zu erkennen und zu heilen.
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Leitlinie: N. Perry, M. Broeders, et. al. (Hrsg.): European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis. 4. Auflage. EUREF 2006, ISBN: 92-79-01258-4. (PDF)
Broschüre: Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten. Kooperationsgemeinschaft Mammographie und Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst, 2009 (PDF)