Welche Bedeutung haben Kontrastmittel beim MRT?

Mit Hilfe des Kontrastmittels können besonders Blutgefäße, Entzündungsreaktionen oder kleine Tumore im MRT besser sichtbar gemacht werden. Das gut verträgliche Kontrastmittel wird in die Armvene gespritzt und nach kurzer Zeit wieder vom Körper ausgeschieden.


Schwangere sollen nach Empfehlung der Kontrastmittelhersteller nur im Notfall Kontrastmittel erhalten, Stillende sollen die Muttermilch vorübergehend verwerfen (z.B. Herstellerinformation zu Gadovist, Fa. Bayer/Schering, Stand Dez. 2011). Dies dient nur der letzten Sicherheit, denn es gibt es bislang keine nachgewiesene Gefährdung für Mutter und Kind durch MR-Kontrastmittel.

Letzte Änderung:23.12.2011