Vor Beginn der Bestrahlung müssen die Bestrahlungsfelder genau an die anatomischen Strukturen des Patienten („individuelle Patientengeometrie“) angepasst werden.
Deshalb simulieren wir die Bestrahlung zunächst. Die Grösse des Bestrahlungsfeldes wird genau berechnet, die Strahlrichtung festgelegt, der Abstand zur Haut definiert. So entsteht ein dreidimensionaler punktgenauer Bestrahlungsplan.
Damit wir diese komplizierten Einstellungen nicht bei jeder Bestrahlungssitzung erneut vornehmen müssen, markieren wir Bestrahlungsfelder mit einem speziellen Stift auf der Haut.
Das auf der Haut markierte Bestrahlungsfeld darf – das ist besonders wichtig – nicht abgewaschen werden! Andernfalls müssen wir die aufwendige Prozedur noch einmal wiederholen.
Die Simulation erfordert von Ihnen etwas Geduld, weil Sie möglichst ruhig liegen müssen, damit die Feldeinstellungen exakt vorgenommen werden können.
Für Patienten, die im Kopfbereich bestrahlt werden, fertigen wir vor der Simulation besondere Masken an. Die Felder werden dann auf der Maske eingezeichnet. Die Anfertigung Ihrer Maske nimmt etwas Zeit in Anspruch. Mit der Maske stellen wir auch sicher, dass der Kopf sich während der Bestrahlung nicht bewegt.