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Allgemeines zur Tomotherapie

Die Tomotherapie ist eine Entwicklung der Universität von Madison (Wisconsin/USA), eine Kombination aus Linearbeschleuniger
und Computertomographie (CT).

Die integrierte CT-Funktion kann im Gegensatz zu herkömmlichen Bestrahlungsgeräten bei jeder Untersuchung Position und Form des Tumors auf den Millimeter genau lokalisieren und gleicht an jedem Tag, bei jeder Behandlung
diese Bilder mit den Vorgaben des Bestrahlungsplan ab.

Stimmen Lage und Bestrahlungsplan überein, kreist der Linearbeschleuniger
spiralförmig um den Patienten und strahlt aus verschiedenen Richtungen auf das kranke Tumorgewebe mit der erforderlichen Intensität.

Je nach Größe und Komplexität des Tumors dauert die Bestrahlung zwischen zwei und 20 Minuten.

Bisherige Unwägbarkeiten wie Veränderungen von Lage und Größe eines Organs oder Tumors, konnten früher nur durch die Wahl eines größeren Zielgebiets gelöst werden. Nun aber können sensible Organe ausgespart und sogar mehrere über den ganzen Körper verteilte Tumorherde in einem Arbeitsgang bestrahlt werden.

Mit dieser präzisen und schonenden Methode werden Schäden am gesunden Gewebe verringert. Viele schmerzhafte Nebenwirkungen für den Patienten gehören damit der Vergangenheit an: Strahlen wirken dort, wo sie wirken sollen.

IMRT und Tomotherapie sind Regelleistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung.

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Literatur: Florian Sterzing: Helikale Tomotherapie: Einführung in die Klinik und Entwicklung neuer radioonkologischer Behandlungsoptionen. Habilitationsschrift, Universität Heidelberg 2010

Letzte Änderung:24.12.2012
Unser Tomotherapiegerät.
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