Gerlinde Kretschmann übernimmt Schirmherrschaft

Gerlinde Kretschmann übernimmt Schirmherrschaft ,strahlende Gesichter bei der Pressekonferenz Frau Dr. Auer, Dr. Köhler, Frau Kretschmann ,Dr.Diergarten

 

5 Jahre Mammographie-Screening in Baden-Württemberg

Dr. Peter Köhler hat die Frau des Ministerpräsidenten für die landesweite Schirmherrschaft für das Mammographie-Screening vorgeschlagen und auch die ersten Kontakte zu Gerlinde Kretschmann hergestellt. 

" Ich vertraue auf die hohe Qualität des Mammographie-Screenings", begründet Frau Kretschmann ihre Entscheidung zur Übernahme der Schirmherrschaft für das Programm. "Brustkrebs ist ein Thema, das Frauen in meinem Alter relativ häufig betrifft. Schon allein das Wort löst viele Ängste aus und wird germe im Alltag verdrängt." Doch Frau Kretschmann hat sich informiert und konnte von den Vorteilen der Brustfrüherkennung im Screening-Programm wie z. B. der speziellen und regelmäßigen Fortbildung für das Untersuchungspersonal und die Ärzte, dem nachgewiesenen Erfahrungsschatz der Screeningärzte, der täglichen Überprüfung der technischen Geräte sowie der Befundung durch mindestens zwei Ärzte, überzeugt werden. "Als medizinischer Laie muss ich mich bei diesem Thema auf nachvollziehbare Qualitätskriterien verlassen können und die sind beim Mammographie-Screening transparent und überzeugend. Und ich hoffe, dass ich durch mein öffentliches Auftreten viele weitere Frauen ermutige, die das Angebot noch nicht wahrgenommen haben , zum Mammographie-Screening zu gehen. Natürlich ist die Untersuchung als solche nicht ganz angenehm. Aber das Wissen, dass durch die regelmäßige Untersuchung Brustkrebs in einem so frühen Stadium erkannt werden kann, dass es heilbar ist, gibt mir den Mut teilzunehmen. Ich habe bereits am Screening teilgenommen und werde es alle zwei Jahre wieder tun."

Die Programmverantwortlichen Ärzte freuen sich sehr, dass Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, die landesweite  Schirmherrschaft für das Mammographie-Screening übernimmt und "danken Frau Kretschmann für die Wertschätzung unserer Arbeit in unserem Bestreben , die Bruststerblichkeit in Baden-Württemberg  zu senken.  Frau Kretschmann wird eine wunderbare Botschafterin für dieses wichtige Thema sein!", so Dr. Sabine Auer, programmverantwortliche Radiologin für die Region Süd-Württemberg, zu der auch der Wohnort der Familie Kretschmann gehört.

Seit fünf Jahren können Frauen im Alter von 50-69 Jahren in Baden-Würtemberg am Mammographie-Screnning-Programm teilnehmen. Allein im Jahr 2011 konnten 331.419 Teilnehmerinnen verzeichnet werden, ein Hinweis darauf, dass das qualitätsgesicherte Untersuchungsangebot immer stärker von den Frauen angenommen wird.

Dank Screening werden wesentlich häufiger kleine Tumoren aufgespürt. Gut 30 Prozent der in den Jahren 2008-2010 im baden-württembergischen Screening entdeckten 5.105 Karzinome waren nur 10 mm groß oder kleiner. Die Brustentdeckungsrate lag in diesem Zeitraum bei 0,74%. Die Entdeckung kleinster Brustkrebstumoren , die für die Frauen selbst noch gar nicht tastbar sind, führt nachweislich zu ca. 85% brusterhaltender Operationen und auch zu besseren Möglichkeiten schonender Therapien, sprich weniger Chemotherapie.

Vorbildlich ist es gelungen, ein engmaschiges Netz von niedergelassenen Ärzten aufzubauen, sodass jede Frau wohnortnah teilnehmen kann. Dort  haben  sie nach Angaben der zentralen Einladungsstelle in Baden-Baden in den letzten Jahren insgesamt 1.202.371 Frauen untersucht. Dies entspricht, einer im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlichen Teilnahmequote von 53,7 Prozent.

      

 








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