Wir erbringen in unserer Praxis die folgenden Therapie-Leistungen:

  • Perkutane Strahlentherapie VMAT, IMRT, IGRT, und Tomotherapie
  • Virtuelle Simulation
  • Brachytherapie (Afterloading)
  • Kombinierte Radiochemotherapie
  • Schmerzbestrahlung

Ein wesentlicher Meilenstein in der Strahlentherapie war die virtuelle Simulation, die wir schon 2003 eingeführt haben. Unsere Medizinphysiker können die gesamte Strahlentherapie virtuell simulieren und dort Anpassungen vornehmen, wo die Dosierung noch nicht optimal ist. Dies ermöglicht eine Optimierung des Behandlungserfolgs.

Im Jahr 2007 haben wir neu die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) eingeführt. Diese eröffnet neue Möglichkeiten die Bestrahlungsintensitäten innerhalb eines Feldes zu modulieren und so wichtige Nachbarorgane optimal zu schonen. Die seit Anfang 2011 in Konstanz eingesetzte Tomotherapie ist eine Weiterentwickung der IMRT mit bis zu 100.000 modulierten Einzelfeldern, kombiniert mit einer CT-Funktion zur täglichen Lagekontrolle (sog. image-guided radiotherapy, IGRT).

Wir führen HDR-Brachytherapien mit hoher Aktivität und kurzer Anwendungsdauern im Minutenbereich (Afterloading) durch.

Strahlentherapie

Die Strahlentherapien führen wir ambulant oder stationär im Klinikum Konstanz durch. Bei Bedarf auch kombiniert mit Chemotherapie. Als Teil des Onkologischen Schwerpunktes Konstanz-Singen und des Brustzentrums Bodensee wahren wir hohe Qualitätsstandards.

In der Tumorbehandlung kommt die PET in verschiedenen Phasen der Krebserkrankung und Krebsbehandlung zum Einsatz.

Vor der Therapie ermöglicht die PET die Suche nach dem primären Krebsherd, aber vor allen Dingen auch die Charakterisierung und Stadienbestimmung der Erkrankung. Bei der Strahlentherapieplanung ermöglicht die PET eine exakte Eingrenzung des Tumorgewebes unter maximaler Schonung von umliegendem gesundem Gewebe. Wir können schon während der PET/CT-Untersuchung mittels Lasersystem die genauen Bestrahlungsparameter festlegen. Diese Daten werden dann vom Planungsrechner weiterverarbeitet.

In der Chemo-/Strahlentherapie kann der Therapieerfolg bereits kurz nach Beginn oder auch unmittelbar nach Ende der therapeutischen Maßnahmen überprüft und beurteilt werden.

Nach der Krebstherapie oder Operation, in der Nachsorge, ermöglicht die PET eine frühzeitige Erkennung von Tumorneubildungen (Rezidiven).

Bitte zögern Sie nicht, uns bei weitergehenden Fragen zu kontaktieren.

Zuletzt bearbeitet: 16. April 2024