Wie läuft die Computertomografie ab?

Bei der CT-Untersuchung liegen Sie auf einem Tisch, der durch eine runde Öffnung bis zur Stelle, die untersucht werden soll, ins Gerät hineingefahren wird.

Von dieser Körperstelle aus werden zahlreiche Querschnitte im Abstand von wenigen Millimetern gemacht, bis die zu untersuchende Körperregion abgetastet ist.

Von der Erstellung der CT-Bilder spüren Sie genauso wenig wie bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen. Sie hören lediglich ein leichtes Summen des Geräts.

Wichtig ist, dass Sie während der Untersuchung auf die Anweisungen der CT-MTRA achten.

Während der Aufnahme müssen Sie kurz den Atem anhalten, da sonst die CT-Bilder durch die Atembewegung unscharf werden.

Insgesamt dauert die CT-Untersuchung 10-15 Minuten.

Was muss ich bei der Untersuchung beachten?

  • Wenn Sie Aufnahmen früherer Untersuchungen (auch Röntgenbilder) haben, bringen Sie diese bitte mit.
  • Bei CT-Untersuchungen des Kopfes und des Halses: Schmuck, Haarspangen, Brille, Hörgerät und Zahnprothese bitte ablegen oder gleich zu Hause lassen.
  • Bei CT-Untersuchungen der Bauchregion: Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wie viele Stunden vor der Untersuchung Sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen sollten.
  • Wenn bei Ihnen ein Kontrastmittel verwendet wird: Trinken Sie ein bis zwei Stunden vor und nach der Untersuchung ausreichende Mengen an Flüssigkeit.
  • Lassen Sie den Arzt wissen, ob Sie früher schon eine allergische Reaktion auf Kontrastmittel, Jod oder Schalentiere hatten oder ob Sie unter Asthma leiden
  • Teilen Sie dem Artzt mit, ob Sie Diabetes haben und/oder Medikamente nehmen.
  • Sagen Sie dem Artzt, ob Sie schwanger sind. Genau wie bei allen Röntgenuntersuchungen darf eine Computertomographie (CT) während der Schwangerschaft wegen der Strahlenbelastung nur bedingt durchgeführt werden.

Bekomme ich Kontrastmittel?

In den meisten Fällen wird für die CT-Untersuchung ein Kontrastmittel injiziert, damit die CT-Bilder kontrastreicher sind und Blutgefäße sowie Organe besser dargestellt werden können.

Das Kontrastmittel wird in die Armvene gespritzt. Es ist möglich, dass Sie dabei ein leichtes Wärmegefühl empfinden.

Bei einer CT-Untersuchung des Bauchraums oder der Beckenorgane ist es notwendig, dass Sie vor der Untersuchung ein Kontrastmittel trinken, damit der Magen-Darm-Trakt besser vom umgebenden Gewebe abgegrenzt werden kann.

Die CT-Kontrastmittel werden in kurzer Zeit wieder aus dem Körper ausgeschieden und sind sehr gut verträglich.

Falls Sie jedoch unter schweren Allergien, z.B. Asthma, einer Nierenfunktionsstörung oder einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, müssen Sie den Arzt vor der Untersuchung dringend darüber informieren.

Wie funktioniert die Computertomografie?

Die Computertomographie (abgekürzt CT) ist ein röntgentechnisches Verfahren, mit dem eine Region des Körpers Schicht für Schicht sichtbar gemacht wird. Im Computertomograph (CT) werden sogenannnte Querschnittsbilder des Körpers erzeugt, indem der Körper rund um seine Achse mit Röntgenstrahlen abgetastet wird.

Die gemessenen Werte werden dann in einem komplexen Computerverfahren rechentechnisch in Schnittbilder umgewandelt und zu einem dreidimensionalen CT-Bild zusammengefügt.

Mittels der CT-Technik können kleinste Krankheitsprozesse im menschlichen Körper dargestellt werden. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen können die Organe überlagerungsfrei abgebildet und damit besser beurteilt werden.

Die Computertomographie ist zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel geworden und wird für Routineuntersuchungen am gesamten Körper eingesetzt.

Die Strahlenbelastung einer CT ist höher als die einer Röntgenuntersuchung der gleichen Region, allerdings ist ihre Aussagekraft auch ungleich besser. Bei Kindern und Schwangeren wird die Untersuchung nur in besonderen Fällen durchgeführt.