Wie läuft die Mammographie ab?

Bei der Mammographie fertigen die Röntgenassistentinnen von jeder Brust mindestens zwei Aufnahmen an.

Die Brust wird dazu zwischen zwei Platten komprimiert. Dieses Zusammendrücken der Brust kann als unangenehm empfunden werden. Ein gewisser Druck ist bei der Mammographie jedoch unbedingt erforderlich. Zum einen wird so die Strahlendosis erheblich reduziert. Zum anderen erhöht sich die Bildqualität für eine exakte Diagnose.

Im Anschluss an die Positionierung der Brust erfolgt die Belichtung. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie sich nicht bewegen und müssen kurz die Luft anhalten.

Sind über die üblichen vier Mammographie-Aufnahmen hinaus keine Zusatzaufnahmen erforderlich, ist die Mammographie-Untersuchung abgeschlossen.

Es ist wichtig, dass Sie dem Arzt alle Auffälligkeiten, die Sie selbst festgestellt haben, mitteilen. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Wenn es erforderlich ist, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, wie beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Bei einer Mammographie-Untersuchung mit digitaler Vollfeld-Technik wird die Brust einer Röntgenstrahlung von etwa 1.4 mGv ausgesetzt. Auf den ganzen Körper umgerechnet ergibt das ca. 0.2 mSv; das entspricht etwa einem Zehntel der durchschnittlichen, in der Natur vorkommenden Strahlung in einem Jahr.

Der Nutzen einer frühen Entdeckung bösartiger Veränderungen der Brust überwiegt im Mammographie-Screening erheblich, so dass die Anwendung von Röntgenstrahlung gerechtfertigt ist.

Die für eine Mammographie erforderliche Strahlendosis konnte aufgrund der technischen Verbesserungen kontinuierlich gesenkt werden, so dass ein Krebsrisiko vernachlässigbar ist. Sie beträgt heute etwa nur noch ein Zehntel der Dosis, die man noch vor einigen Jahren benötigte.