Wie kann ich die Röntgenbilder auf meiner Patienten-CD ansehen?

Die Patienten-CD, die Sie bei uns erhalten haben, enthält einen DICOM-Viewer. Diese Software wird automatisch gestartet, wenn Sie die CD in den Computer einlegen, oder wenn Sie das CD-Symbol klicken.

Sie können auch auf die Datei INDEX.HTM im Hauptverzeichnis der CD rechts-klicken und im „öffnen mit…“-Menü Ihren Browser auswählen.

Hauptverzeichnis unserer Patienten-CDs

Hauptverzeichnis unserer Patienten-CDs

Bei Problemen kann auch direkt die startViewer.jar aufgerufen werden, bei Doppelklick sollte sich dann der Java-Launcher Ihres Betriebssystems einschalten. Wenn er fehlen sollte: Die Java-Laufzeitumgebung für Windows ist auf der CD enthalten; für andere Betriebssysteme gibt es sie kostenlos bei Oracle zum Download.

CDs oder DVDs von anderen Radiologen: In der Regel bringt jede Patienten-CD eine Software ähnlicher Art mit. Wenn nicht: Es gibt viele weitere DICOM-Viewer, die Sie für private Nutzung kostenlos herunterladen können:

Kann ich die CD kopieren?

Ja, der Inhalt unserer Patienten-CDs kann mit den üblichen Betriebssystembefehlen (zum Beispiel im Windows-Explorer) beliebig auf weitere CDs oder andere Medien kopiert werden.

Können Sie mir meine Bilder auch per Email schicken?

Leider nein. Einfache Email ist zu störanfällig und nicht sicher genug, um ihre medizinischen Daten zu übertragen. Unser Webserver kann Ihre Bilder aber über eine verschlüsselte Verbindung online zur Ansicht bereitstellen. Viele unserer zuweisenden Ärzte verwenden diese Dienstleistung schon für ihre Patienten, müssen die Patienten-CDs also nicht mehr einlesen.

Für auswärtige Ärzte oder Krankenhäuser können wir einzelne Untersuchungen auch vorübergehend online bereitstellen. Das kann z.B. notwendig werden, um Spezialisten eines Zentrums oder Universitätsklinik kurzfristig hinzuzuziehen. Die Zugangsdaten werden aus Sicherheitsgründen nach kurzer Zeit ungültig.

Das Dicom-Format

Digitale Bilder in der Radiologie sind weltweit im sogenannten DICOM-Format gespeichert. Eine DICOM-Datei enthält vor dem eigentlichen (jpeg-komprimierten) Bild auch die Patientendaten, Aufnahmebedingungen, Aufnahmedatum und weitere Meta-Daten. Die Dateien sind in Studien und Serien organisiert. Die Dateinamen tragen manchmal die Endung .DCM, oft auch gar keine Endung. Die Datei namens DICOMDIR ist ein Inhaltsverzeichnis, das für die o.g. Programme lesbar ist.